Jan und Henriette erkunden das Alte Land – ein Hörspaziergang auf Platt

Ein Hörspaziergang für Kinder ab 6 Jahren in Platt- und Hochdeutsch

http://www.maritime-elbe.de/wir-ueber-uns/haus-der-maritimen-landschaft.html

Infos zum Projekt:

Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Jane Haeger haben die Kinder der Platt-AG der Klassen 3 und 4 der Grundschule Steinkirchen im Schuljahr 2015/16 einen Hörspaziergang entwickelt. Einen Spaziergang, bei dem man dank moderner Technik (mit einem mp3-Player und Kopfhörern) in die Erlebniswelt von Jan und Henriette eintauchen kann.

Es wurden Verwandte, Freunde, Bekannte und Gästeführer befragt und Ideen für eine Geschichte entwickelt. Hier flossen von den Kindern vielfältig gemachte eigene Hörerfahrungen ein. So entstanden die Figuren und die Idee, den Weg und die Informationen in eine Art Hörspiel zu verpacken.

Für die technische Umsetzung holten wir die Hörfunkjournalistin und Plattdeutschautorin Christianne Noelting mit ins Boot, sodass die Aufnahme der gesprochenen Texte sowie Schnitt und Mischung der Audiodatei von einem Profi realisiert wurden.

Für einen ansprechend und professionell gestalteten Flyer sorgte die Grafikerin Nicola Ashtarany.

Die Geschichte:

Der Audioweg ist als Hörspiel konzipiert.

Ein Sprecher, der außerhalb der Geschichte steht, gibt den Kindern Anweisungen, sodass sie den Weg wie von alleine finden.

Jan und Henriette, zwei Kinder aus der Stadt, kommen zu Besuch ins Alte Land und treffen auf Alex, den Apfel, und Moni, die Kirsche. Diese beiden Früchtchen wollen den Stadtkindern die Umgebung zeigen und sie mit der alten Sprache Niederdeutsch bekannt machen. So gehen sie gemeinsam los und treffen am Leuchtturm, in der Kirche, auf dem Friedhof, an der Werft, auf dem Deich, am Sperrwerk und im Hafen auf Situationen aus vergangenen Zeiten, in denen Plattdeutsch gesprochen wird. Da Jan und Henriette weder Platt sprechen noch verstehen – Stadtkinder eben – fungieren Alex und Moni in dieser Geschichte als Sprachmittler. So kommt der Hörer mit Platt in Berührung ohne Sorge haben zu müssen, nicht alles zu verstehen.

Der Weg:

Der Spaziergang (Audioweg) beginnt am Haus der Maritimen Landschaft Unterelbe im Kirchenstieg in Grünendeich, führt am Leuchtturm vorbei zur Kirche und anschließend über den Friedhof durch den Steinweg zur alten Sietas Werft. Weiter geht es auf dem Lühedeich zum alten Sperrwerk und von dort vorbei am alten Grünendeicher Hafen bis zum Lüheanleger. Der Spaziergang dauert ca. eine Stunde, die wie im Flug vergeht.

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Die Sprecher:

Sprecher: Christianne Nölting

Jan: Julian Müller-Kauter

Henriette: Lotta Baumgarten

Moni: Nele Klemm

Alex: Lukas Boedecker

 

 

 

 

1. Seefohrtschool (Joost: Julian Schröder, Claas: Lukas Boedecker)

2. Füertoorn (Hein: Wibke Wahlen, Marie: Emma Binder)

3. Kark (Günther: Julian Schröder, Hilde: Lina Faby)

4. Karkhoff (Tille: Nele Klemm, Geschen: Joelina Wiebusch)

5. Warft (Hinnik: Julian Schröder, Werner: Lukas Boedecker)

6. Klöönsnack (Trude: Sunna Meyer, Käthe: Lina Faby)

7.Sperrwark (Jacob: Julian Müller-Kauter, Triene: Sunna Meyer)

8. Hoven (Fieten: Julian Schröder, Peter: Lina Faby, Klaus und Hein: Julian Müller-Kauter, Nele Klemm

 

Die Geldgeber:

VGH Stade – Förderpreis Plattdeutsch 2015

ARGE Maritime Landschaft Unterelbe

Tourismusverein Altes Land e.V.

Neugierig??

Dann schauen Sie sich den Flyer  an und hören Sie in die Audiodatei hinein.  Besser noch, laden Sie die Datei herunter und machen Sie mit Ihren Kindern einen erlebnisreichen Spaziergang.

Veel Spooß!

 

 

Ut ole Tieden

  • En poor Biller von de olen Tieden as plattdüütsche School:

En heel lustigen Besöök, de Kiepenkasper wöör dor und hett bannig veel Spoß in siene Kiepe mitbröcht. (18.02.2018)

 

An internationalen Vöörlesedag hebbt de Plattpaten uns plattdüütsche Geschichten vöörlest – to schöön! (17.11.2017)

Lüchttornfest in Greundiek (13.05.2017)

Projekttage- Freiraum zum Lernen

Einmal in der Woche arbeiten wir im Projekt. Kinder lernen selbstbestimmt, interessengesteuert, handlungsorientiert und produktiv die Arbeitstechniken kennen, die sie später brauchen – so stellen wir uns unseren Projektunterricht vor. Der Projekttag ersetzt weitestgehend den Sachunterricht, schafft aber auch fächerübergreifende Zusammenhänge, denn  Grenzen zwischen Sachuntericht, Musik und Kunst gibt es auch im Alltag der Kinder nicht, vielmehr fließen in eine Arbeit oft Fähigkeiten verschiedenster Fächer in ein Produkt ein; um ein Plakat zu erstellen, müssen die Kinder zum Beispiel geeignete Informationen recherchieren (Sachunterricht, Deutsch), sie verstehen und zusammenfassen (Deutsch) und schließlich lernen, worauf man bei der Plakatgestaltung achten muss (Kunst, Sachunterricht). Zum Entwurf eines Theaterstücks gehört das Schreiben der Texte (Deutsch), das Studium der Rollen (z. B. Wie bewegen sich Mäuse?), das Gestalten des Bühnenbildes (Kunst),  die Auswahl geeigneter Musikinstrumente und Lieder (Musik) und schließlich das Einüben des Stücks selbst. Die Kinder lernen bei uns an einem eigenen bzw. gemeinsam konkreten Projekt. Da sie das Projekt selber mitgestalten, lernen Sie auch Planung, Selbstbestimmung, Mitbestimmung,  Solidarität und Gleichberechtigung. Durch regelmäßige Feedbackrunden wachsen Sie an der Kritik ihrer Mitschüler*innen und erfahren gleichzeitig über die Themen der anderen Kinder. So haben die Kinder (endlich!) einmal Zeit, sich in ein Thema zu vertiefen und vernetzen dieses Wissen dabei in der Breite mit den Themen der anderen Kinder. Dafür setzen wir jedes Thema in den Kontext der fünf Perspektiven des Sachunterrichts  „Technik“, „Natur“, „Raum“, „Gesellschaft und Politik“ sowie „Zeit und Wandel“ (siehe unten).
Wir Lehrkräfte achten natürlich darauf, dass in dem im Kerncurriculum vorgegebenen Umfang in den einzelnen Fächern unterrichtet wird und dass notwendige Themen wie Verkehrserziehung und Sexualerziehung behandelt werden, daher geben wir die Oberthemen der einzelnen Projekte vor.

Eine Übersicht über die Projektthemen im Laufe der Grundschulzeit gibt Ihnen der schuleigene Arbeitsplan Schunterricht Juni 2019 .

 

 

Wir sind Schule im Aufbruch!

Warum aufbrechen?

Bei unserer täglichen Arbeit mit Ihren Kindern ist uns aufgefallen, dass Schule, so wie sie lange Zeit war, nicht mehr zu den Kindern passt. Kinder lernen heute anders als früher und vor allem brauchen sie in der Zukunft, die sie mitgestalten werden, andere Fähigkeiten als früher. Wissen ist heute mit einem Klick verfügbar. Auswendig lernen von durch Lehrer vorbereiteten Inhalten ergibt also keinen Sinn mehr. Vielmehr müssen die Kinder in die Lage versetzt werden, aus der Vielzahl von gebotenen Informationen die wichtigsten herauszufiltern, zu strukturieren, zu präsentieren und auf Grundlage dieser Informationen Entscheidungen für sich und andere zu treffen. Schule sollte Kindern also -von einigen Grundlagen abgesehen-  Werkzeuge und Methoden an die Hand geben, die sie unabhängig vom Lerninhalt flexibel einsetzen können. Das heißt auch, dass die Kinder Methoden anhand dessen lernen können, was sie ohnehin gerade interessiert.

Schule wie bisher passt aber nicht nur nicht mehr zu unseren Kindern, sie passt auch nicht mehr zu unserer Welt.  Um eine lebenswerte Zukunft für sich selber auf diesem Planeten sicherzustellen, müssen unsere Kinder mehr denn je lernen, die Welt um sich herum eigenverantwortlich mitzugestalten und für ihre Rechte und die anderer einzustehen. Schulen im Aufbruch bemühen sich daher, die für alle Schulen verpflichtenden Ziele der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu erfüllen. Mehr zu BNE: https://www.bne-portal.de/

Wir stehen nicht alleine mit diesen Erkenntnissen. Das Kultusministerium ist sich der Notwendigkeit eines Umbruchs in Schule bewusst. Schulen im Aufbruch haben diesen Umbruch bereits begonnen und profitieren dabei von den Erfahrungen anderer Schulen dieses Netzwerks.

Mehr über Schule im Aufbruch erfahren Sie unter: https://www.schule-im-aufbruch.de/

Herzlich willkommen! – Von Harten willkomen

Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Interessierte,

willkommen auf der neuen Website der Grundschule Steinkirchen! Wir haben uns im letzten Jahr als Schule auf den Weg gemacht, Lehren und Lernen neu zu denken, Schule kindgerechter zu gestalten und unsere Türen für die Welt um uns herum zu öffnen. Nicht nur, damit die Kinder direkt von der Welt lernen können, die sie umgibt, sondern auch, damit sie erfahren, dass sie diese Welt mitgestalten können. Passend zu diesem Umbruch haben wir eine neue Website gestaltet, die den jetzigen Anforderungen besser entspricht. Sie können sich hier über das Schulleben, Kontaktdaten und wichtige anstehende Termine informieren oder auch mal einen Elternbrief nachschlagen, den irgendjemand verlegt hat.

Derzeit befindet sich die Website noch im Aufbau. Genauso wie unsere Kinder wird sie wachsen, Fehler machen und möglichst viel daraus lernen und ein wenig Zeit, viel Geduld und viel Aufmerksamkeit benötigen, bis sie irgendwann auf eigenen ‚Beinen‘ steht.

Liebe Grüße

 

T. Richter